Trainingsplanung

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…zwischen ambitionierten Trainingsplänen, Vollzeitjob, Privatleben, Hochzeitsplanung und Haussuche…. Mein Ansatz für eine Wochenplanung, die für mich funktioniert 

Wie ich euch kürzlich berichtet habe (klick), möchte ich am ersten Septemberwochenende zu meiner ersten Olympischen Distanz antreten und habe mir dafür einen Trainingsplan gebastelt. Ich muss zugeben, ich bin sehr ehrgeizig und möchte deshalb diesen Trainingsplan auch durchziehen so gut es eben geht. Außerdem macht es mir auch total Spaß mich richtig in eine Sache reinzuhängen.

Aber wer kennt das nicht: Es ist gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu kriegen und viel zu oft sagt man sich am Ende des Tages: Ach, die eine Trainingseinheit lasse ich mal sausen, ich habe keine Zeit…

Es gibt deshalb für mich nichts Wichtigeres als eine vernünftige Zeitplanung, um alles in den Griff zu kriegen, gerade wenn man neben dem Training vielleicht noch ein paar andere wichtige Dinge zu erledigen hat…

 

Und ich mache das so:

Ich habe mir zuerst überlegt, was ich rein für meine Trainingsplanung machen möchte und mir aus unterschiedlichen vorgefertigten Trainingplänen einen eigenen zusammengebastelt, der meinen Trainingsbedürfnissen entspricht. Das war der grobe Fahrplan für die nächsten 9-10 Wochen.

Wöchentlich schreibe ich mir übersichtlich auf, welche Trainingseinheiten ich in der Folgewoche machen möchte. Das mache ich in einer ganz einfachen Tabelle:

Hier habe ich alles auf einen Blick und kann auch ein Häkchen hinter jede Trainingseinheit setzen, die ich geschafft habe. Das hat für mich psychologische Wirkung 🙂 Häkchen machen ist supi!!!

 

Und dann plane ich meine Woche durch.

  • Ich schaue in unseren Kalender welche Termine wir haben, z.B. Essen bei meinen Eltern, Tanzkurs, Haussuche bzw. Maklertermine, mögliche Hochzeitsfeierlocations besichtigen, Verabredungen mit Freunden, Steuererklärung machen, Einkaufen gehen, Hausarbeit und andere Todo-Geschichten etc… (Anmerkung: echte Beispiele aus der letzten und der kommenden Woche übrigens… der alltägliche Wahnsinn eben)… Nicht zu vergessen, dass ich auch ganz normal Arbeiten gehen muss  😉
  • Ich mags übersichtlich und brauche das auch visuell vor mir, also habe ich einen kleinen bunten Wochenplan in den ich alles eintrage:

2016-07-08 08_54_19-Microsoft Excel - Wochenplan_Vorlage.xls  [Kompatibilitätsmodus]

  • Dann übertrage ich hier die Trainingseinheiten, suche freie Zeiträume, schaue was man eventuell kombinieren könnte und checke auch schonmal den Wetterbericht (auch wenn der eine Woche im Voraus noch nicht so genau ist), damit ich nicht bei Sturmwarnung eine Radeinheit plane. Und es gibt mindestens einen sportfreien Ruhetag.
  • Ganz wichtig bei all der Planerei: Ich plane auch Freizeit ein 🙂 Zum Beispiel gemeinsame Freizeit mit meinem Schatz, wo wir einfach mal nen Film gucken oder entspannt auf dem Balkon sitzen und schnacken 🙂

 

Am Ende steht dann ein Wochenplan.Und der wird durchgezogen, was da drauf steht ist Gesetz 😉 … Na ja, ganz so schlimm ist es nicht, aber ich versuche schon, das dann auch so zu machen. Das klappt nicht immer. Diese Woche musste ich zum Beispiel länger Arbeiten und beim Einkaufen war es sehr  voll und im Stau stand ich auch. Da musste das Schwimmtraining dann eben mal ausfallen oder verschoben werden…. Oder heute war das Wetter derart mies, dass es mit dem Freibad eher schlecht war. Und das ist dann auch nicht so schlimm, wenn es wirklich nicht anders geht. Aber ich versuche es zu vermeiden.

Damit der innere Schweinehund da auch mitspielt, gibts ein paar kleine Tricks, die bei mir ganz gut funktionieren. Einer davon ist eigentlich schon das Aufschreiben der Trainingseinheiten, dadurch werden sie irgendwie verbindlicher…. aber dazu vielleicht ein andernmal mehr.

 

Die Vorteile einer guten Planung liegen für mich auf der Hand: Ich weiß, dass ich nichts vergesse und muss nicht ständig darüber nachdenken was noch anliegt. Ich hab ja alles schwarz auf weiß. Wenn etwas verschoben werden muss oder etwas dazukommt, schreibe ich es mit auf und sehe sofort, falls dadurch etwas nicht mehr klappt und plane eben um. Mich entspannt diese Art der Wochenplanung unheimlich, da ich einen freien Kopf habe und mich auf das konzentrieren kann was ich gerade tue und nicht ständig darüber nachdenke, was ich noch tun will, muss oder sollte. 

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert! 🙂

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